Kooperation

Heute erzähle ich euch, was ich an meinen Wohnungswänden schon alles hängen hatte und was mir wichtig war, als ich mir mein neues Bild für das Wohnzimmer ausgesucht habe. Die Gestaltung meiner eigenen Wohnungswände fällt mir manchmal etwas schwer, da ich immer etwas ganz Besonderes und Persönliches dort aufhängen möchte. Das hatte in letzter Zeit zur Folge, dass lange nichts Neues aufgehängt wurde. Aber ich fang mal ganz von vorne an.
Meine erste Wohnung teilte ich mir mit meiner besten Freundin. Dort ging es recht bunt zu. Wir hatten zwei Zimmer. Ihre Zimmerwände waren mit orangenen Pigmenten bemalt, meine mit gelben. Ich hatte einen Hirschkopf aus Plastik mit abnehmbaren Geweih an der Wand. Das begleitete mich eine lange Zeit. Ich liebte Kitsch und hatte auch alle möglichen bunten Stellhinchen und Staubeinchen bei mir stehen. Leider gibt es keine Wohnungsfotos aus der Zeit, sonst hätte ich sie euch gern präsentiert. Ach, ist vielleicht auch besser so. Dazu war ich eine fleißige Sammlerin von Umsonst-Postkarten, die es in Kneipen gab. Ja ja, die guten, alten Karten von Edgar. Die kann man jetzt online verschicken. Damals im Offline-Zeitalter hatte ich diese in Papierform nach Lust und Laune an meine Zimmerwände verteilt. Außerdem klebten eine Menge schwarz-weiß Fotos, aus dem Fotoautomaten, von mir und meinen Freundinnen an den Wänden. Angeklebt mit Malerkrepp, schickes Washi Tape gab´s vor rund 20 Jahren noch nicht. Oh Gott, 20 Jahre…aber jetzt nicht abschweifen.
Ein paar Jahre später zog ich allein in meine eigene Wohnung, da hatte selbst gezeichnete und gemalte Bilder an der Wand. Ein paar Lieblingspostkarten blieben und natürlich der Hirsch.
Als ich mit meinem Freund zusammen zog, wurden die Wände gemeinsam gestaltet. Mein Faible für Stellhinchen und Staubeinchen musste ich zum Teil aufgeben. Ich habe es aber verkraftet. Viele Fotos von unseren Reisen und unserer Tochter schmücken seitdem unsere gemeinsamen Wände. Allerdings sind mir nur Fotos von schönen Reiseorten jetzt langsam zu eintönig. Ich wollte jetzt gerne mal etwas Neues an die Wohnzimmerwand hängen. Für Kunst in allen Variationen interessiere ich mich schon mein halbes Leben. Nur bin ich nie auf die Idee gekommen, mir Kunst in Form eines Bildes an meine Wohnungswand zu hängen. Ich wollte nun gerne etwas von einem „richtigen“ Künstler haben. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht darüber urteilen was Kunst ist und was nicht. Das kann ich auch außerdem gar nicht.
Ich habe mal kurz zusammengefasst, was mir bei der Auswahl eines Bildes wichtig ist. Als erstes muss es mich natürlich auf den ersten Blick begeistern und ich muss das Gefühl mögen, das es in mir auslöst. Vielleicht heitert es mich auf, stimmt mich nachdenklich oder melancholisch. Hinter jedem Bild steht ein künstlerischer Prozess. Es interessiert mich, wie und warum dieses Kunstwerk entstanden ist. Das ist super spannend. Auch spielt der Preis eine Rolle, wie bei so vielen anderen Dingen eben auch. Ein letzter Punkt ist, dass die Suche nach potenziellen Bildern unkompliziert sein soll. Zum Glück gibt es das Internet. Es gibt online einige Portale, die Kunst anbieten. Absolut Art ist eine Plattform davon, dort habe ich auch endlich mein Bild für´s Wohnzimmer gefunden.
Absolut Art Miranda July

Absolut Art ist eine Tochtergesellschaft der The Absolut Company und wurde im April 2015 gegründet. Auch wenn man sofort an Wodka denkt, hat die Firma nichts mit Alkohol am Hut. Hier geht es einzig und allein um Kunst. Absolut Art arbeitet mit prominenten und aufstrebende Künstlern und Künstlerinnen zusammen. Die Bilder der jeweiligen Künstler sind dort in limitierter Auflage erhältlich. Kunst muss nicht teuer sein, auch jemand mit schmalem Budget, kann sich dort ein Kunstwerk leisten. Nahema Mehta ist Mitgründerin von Absolut Art und möchte mit ihrer Plattform den Menschen Kunst näher bringen und sie animieren Räume mit dieser zu füllen. Sie sagt außerdem, wer viel Geld in ein Sofa investiert kann, sollte sich überlegen was er darüber hängt. Das denke ich auch. Die Dinge, mit denen wir unsere Wände verschönern geben unserem Zuhause Persönlichkeit. Und wie gesagt, es ist für jedes Budget etwas dabei.
Auf der Seite werden die einzelnen Künstler in kurzen Videos vorgestellt, eine tolle Idee um die Person hinter den Werken kennenzulernen. Das ist nicht nur informativ, sondern teilweise auch sehr unterhaltsam. Ich habe mir ein Bild von Miranda July ausgesucht, die ich auch schon vorher kannte und ihre Arbeit toll finde. Ich möchte gerne Bilder in meiner Wohnung die mich lächeln lassen. Hängt man dieses Bild in seine Wohnung, idealer Weise über eine Sitzgelegenheit, werden Personen die unter dem Bild sitzen automatisch ein Teil des Werkes. Super! Interessiert ihr euch für Kunst? Dann schaut auf Absolut Art vorbei und lernt ein paar Künstler kennen. Vielleicht habt ihr schon bald ein Bild von eurem neuen Lieblingskünstler Zuhause hängen.
Absolut Art Miranda JulyAbsolut Art Miranda JulyNur aufhängen muss ich mein erstes gekauftes Kunstwerk jetzt noch. Ich denke der Platz über dem Schaukelstuhl ist perfekt. Mein Hund Schnapps war erstaunlich brav während des Shootings und hat ausnahmsweise mal stillgehalten. Für mich war selbstverständlich, dass er mitmachen muss. Der Satz auf dem Bild passt nämlich ganz gut zu ihm: Er ist der Grund, warum es den Plastikhirschkopf nicht mehr gibt. Nachdem ich mit meinem Freund zusammen gezogen bin, wollte ich den Kopf aufhängen, legte ihn auf den Fussboden und holte Nägel und Hammer vom Dachboden. Schnapps nutze diesen unbeobachteten Moment um das Geweih als Kauknochen zu missbrauchen. Damit war dann das letzte Teil aus der Kitschsammlung hinüber und diese Epoche endgültig vorbei.

Produkt Sponsoring: Mit freundlicher Unterstützung von Absolut Art.

2 Reaktionen auf “Kunststoff

  1. Lara sagt:

    Durch Zufall bin über Urban Jungle Bloggers auf Dein blog gelandet.
    Also die Bilder mit dem süssen Hundi sind wirklich sagenhaft. Ja, und das
    schwarz-weisse Bild mit Schrift ist super. So ein SÛSSER HUND !!!!!!
    Lara

    1. Veronique van den Borre sagt:

      Hallo Lara,
      Danke! Schön, dass du meinen Blog gefunden hast. Er ist wirklich ein Herzchen und manchmal auch ein spitzen Modell.
      Lieben Gruß
      Veronique

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